Darius Siewert ist Deutscher Vizemeister im Degen

Nordbadische Mannschaft der B-Jugend mit starker Beteiligung aus Mannheim und Heidelberg


Reutlingen. (Gust) Der neue Deutsche Vizemeister im Herrendegen der B-Jugend (Älterer Jahrgang) heißt Darius Siewert. Der Fechter des Mannheimer Fechtclubs (MFC) ließ in der Runde mit 5 gewonnenen von 6 Gefechten nichts anbrennen. Sein erstes K.O.-Gefecht entschied Darius Siewert, der die Grundlagen des Fechtens bei Ursel Wirth-Brunner gelernt hat, 8:3 klar für sich. Weiter setzte er sich 10:8 und 10:9 durch. Sein einziges verlorenes Gefecht 8:10 gegen Jan Philipp Lenhardt schickte ihn in den Hoffnungslauf, wo er sich jedoch erneut qualifizierte und sich mit deutlichen Siegen 10:6 und 10:5 bis ins Finale kämpfte. Hier hatte er gegen Ian-Etienne Kolditz vom Fechtzentrum Leverkusen das Nachsehen. Eine Silbermedaille entlohnte den Mannheimer Fechter, der in Heidelberg wohnt. Ebenfalls erfolgreich schlug sich Moritz Wegner (TSG-Rohrbach), der sich einen 11. Platz erfocht. 4 gewonnene Gefechte in der Runde sorgten für eine gute Startposition auf der Setzliste. Mit einem knappen Sieg im ersten Ausscheidungsgefecht kam Moritz Wegner weiter, brachte sein nächstes Gefecht sicher nach Hause, nahm anschließend ebenfalls den Umweg über den Hoffnungslauf. Schließlich verlor er gegen den späteren Fünftplatzierten Benedict Schenkengel vom Fechtzentrum Heidenheim. Mit einem beachtlichen 11. Platz wurden die Anstrengungen des Heidelbergers belohnt. Für Sebastian Ohlig vom Fechtverein Heidelberg (FV Heidelberg) langten 2 gewonnene Gefechte in der Runde für ein Weiterkommen. Gleich im ersten K.O.-Gefecht kam er unglücklich gegen den starken, späteren Siebtplatzierten Kassian Meier vom Fechtzentrum Solingen, gegen den er den Kürzeren zog, vorzeitig ausschied, aber im Mannschaftswettbewerb am Folgetag für mehr Glanz sorgen konnte. Im Wettbewerb des jüngeren B-Jugend-Jahrgangs waren Simon Wohlfahrt, Richard Vaulont, (beideMFC) Alexander Bedair (TSG Rohrbach) sowie Finley Grabe (Fechtverein Heidelberg) am Start. Für Finley Grabe, der das Fechten erst vor kurzem begonnen hat, war der Sprung ins Feld der besten 64 ein Achtungserfolg. Simon Wohlfahrt und Richard Vaulont gelang das ebenfalls. Sie kamen auf Rang 40 und 48.  Alexander Bedair sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.

Für den Länderpokal wurde neben Siewert, Wegner und Ohlig auch der Tauberbischofsheimer Kozielski in die nordbadische Auswahl berufen. Das Team dominierte die drei Gegner der Vorrunde souverän und eroberte dadurch Platz eins der Setzliste, Wegner und Siewert setzten knapp dreimal so viele Treffer wie sie einstecken mussten! Im Achtelfinale wurde Sachsen-Anhalt mit 45:21 überlegen geschlagen während der Kampf um den Einzug unter die letzten vier gegen das B-Team von Nordrhein beim 45:39 nach spannendem Kampf gelang. Gegen die Top-Favoriten aus Württemberg mussten die Nordbadener dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und unterlagen 35:45. „Schade dass dann im Bronze-Kampf gegen Titelverteidiger Nordrhein die Luft raus war, aber mit dem Platz vier haben die Jungs eine tolle Leistung gebracht“ war Landestrainer Joachim Braun letztlich zufrieden mit dem Top-Ergebnis unter 24 Mannschaften.