Jonas Gudera und Max Heise mit feiner Klinge

Auch Melissa Yetkin mit erfolgreicher Premiere beim Nord-Ostsee-Pokal


Bad Segeberg.(gust) Einen gelungenen Saisonstart feierten die Junioren-Fechter der Heidelberger Vereine beim ersten Ranglisten-Turnier im hohen Norden: Jonas Gudera vom Fechtverein Heidelberg und Max Heise von der TSG Rohrbach marschierten quasi im Gleichschritt siegreich durch sechs Runden ins Finale der besten acht. Dort unterlag Gudera zwar dem späteren Sieger Fabio Murru aus Bonn knapp nach Zeitablauf, konnte sich mit Platz sechs jedoch den dritten Platz der Rangliste erkämpfen und zur Freude von Trainer Martin Heidenreich die Teilnahme an den kommenden Weltcups sichern. Der Sieg im Achtelfinale über den C-Kader-Fechter Birkenmaier aus Reutlingen war hierfür entscheidend, nachdem die Gegner zuvor absolut chancenlos gegen die feine Technik des Heidelbergers waren. Für Max Heise bedeuteten besonders die sensationellen Siege über die Mitfavoriten Dean Müller und Luis Bongard aus Leverkusen den Durchbruch, um erstmals die  Finalrunde bei einem solch hochrangigen Turnier zu erreichen. „Gegen den späteren Bronze-Gewinner Lotter aus Waldkirch war dann einfach die Luft raus“ lautete das zufriedene Fazit von Rasmus Jacubowski. Der TSG-Betreuer hatte bereits am Tag zuvor mit seinen taktischen Tipps Erfolg, als Melissa Yetkin im Damenwettbewerb durch zwei souverän überstandenen Runden ein Freilos erkämpfen konnte. Anschließend hatten Spierzak aus Leverkusen und Gödde aus Bonn beim knappen 14:15 das Nachsehen, erst gegen die spätere Siegerin Lea Meyer aus Heidenheim kam das Aus. Doch durch den unerwarteten 11. Platz dürfte sich das TSG-Talent ebenso wie Max Heise bereits mit dem ersten Turnier den D4-Kader gesichert haben, obwohl beide dem jüngsten Junioren-Jahrgang angehören.