Ein Wettkampf-Wochenende wie aus dem Bilderbuch

Heidelberger und Mannheimer Fechtnachwuchs ficht sensationell


Schwäbisch Hall. Jung und erfolgreich. Die A-Jugendfechterinnen und -fechter der Region sammelten am vergangenen Wochenende üppig Ranglistenpunkte, ergatterten Podestplätze und sorgen für eine kleine Sensation im Teamwettbewerb der Herren. Einen besonders guten Start legte Sebastian Ohlig (FV Heidelberg) hin, indem er 6 von 7 Gefechten in der Runde für sich entschied. Auch sein Vereinskamerad Domos Farkas, wie auch Benjamin Schwitzer fanden ihre Starposition nach erfolgreichen Rundengefechten im ersten Drittel der Setzliste. Michael Trebis (MFC) gewann 3 von 6 Gefechten und rangierte zunächst auf der Mittelposition wie auch Darius Siewert (TSG Rohrbach), der ebenfalls 3 Gefechte in der Runde für sich entschied. Darius Siewert siegte in seinem ersten K.o.-Gefecht, traf anschließend auf Domos Farkas (FV Heidelberg), dem er unterlag. Domas Farkas kam noch 2 Gefechte weiter, wo er erst im 8er-Finale das Nachsehen hatte und mit Rang 7 einen erfreulichen Platz unter den Finalisten einnahm. Nicht ganz so weit kam Benjamin Schwitzer, der mit Freilos im 32er K.o. startete, im ersten Gefecht gut durchzog, im Feld der besten 16 aber 12:15 unterlag. Ein 11. Platz war die verdiente Ausbeute. Sebastian Ohlig, der ebenfalls ein Freilos erfocht unterlag im Feld der besten 32 und kam auf Rang 17. Michael Trebis startete nun richtig durch. 4 K.o.-Gefechte gewann der Mannheimer. Erst im Halbfinale musste er gegen die Konkurrenz aus Heidenheim einstecken und ergatterte verdient Bronze. Noch nicht müde stellte sich das Trio Michael Trebis, Benjamin Schwitzer und Domas Farkas dem anschließenden Teamwettbewerb. Die starke Konkurrenz aus Württemberg fest im Visier. 8 Mannschaften waren am Start. Das Team des Fechtvereins Heidelberg und des Mannheimer Fechtclubs war die einzige Mannschaft aus Nordbaden. Dieses hielt die württembergischen Gegner auf sicherem Abstand. Gegen Augsburg siegte Heidelberg/Mannheim ganz klar 45:20, gegen Reutlingen 45:30 und im Finale gegen die erste Mannschaft aus Heidenheim 45:29. Eine kleine Sensation.

Im Wettbewerb der Damen hielt Pia Hösel (MFC) die Fahne hoch. Mit deutlichen Siegen 15:3, 15: 8 und 9:2 stürmte die Mannheimerin unaufhaltsam ins Halbfinale, wo sie auf Dauerkonkurrentin Giulia Albrecht aus Heidenheim stieß, der sie nur ganz, ganz knapp 14:15 unterlag und somit Bronze einheimste.